Andreas Kowalzik ist bei Rolls-Royce Power Systems tätig und verantwortet aktuell Aufgaben im Kostenmanagement in einem hochkomplexen industriellen Umfeld. Er verfügt über umfassende Erfahrung an der Schnittstelle von Produktentwicklung, Kostensteuerung und technischer Komplexität und bringt eine fundierte Perspektive auf die wirtschaftliche Beherrschung von Variantenvielfalt ein. In seiner Arbeit setzt er sich intensiv mit der Transparenz von Kostenstrukturen, der Bewertung von Variantenentscheidungen sowie mit der Wirkung von Produktarchitekturen und Modularisierung auf Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit auseinander. Auf der Variantenmanagement-Konferenz bringt er insbesondere die Sicht aus dem Kostenmanagement ein und zeigt, wie Varianten-, Plattform- und Architekturentscheidungen messbar zur Wertschöpfung beitragen können.
Panel Discussion
Mittwoch, 24. Juni
18:00 - 19:15
Live in Berlin
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Effizientes Variantenmanagement ist ein zentraler Erfolgsfaktor, um individuelle Kundenanforderungen mit wirtschaftlicher Fertigung, stabilen Prozessen und technischer Machbarkeit in Einklang zu bringen. Mit wachsender Produktvielfalt steigt jedoch die Komplexität in Produkten, Prozessen und Organisationen.
Plattformbasierte Produktarchitekturen, modulare Baukästen und klar definierte Variantenlogiken bilden die Grundlage, um diese Komplexität beherrschbar zu machen. In Kombination mit digitalen Werkzeugen wie PLM-, ERP- und CPQ-Systemen ermöglichen sie durchgängige Datenflüsse, automatisierte Prozesse und eine skalierbare Produktstrategie. Gleichzeitig erfordert wirksames Variantenmanagement organisatorische Anpassungen, klare Verantwortlichkeiten und eine gelebte Veränderungskultur. Folgende Fragen stehen im Zentrum der Diskussion: